Antonius-Quelle in Bad Blankenburg

 

Die thüringische Landesregierung vergab am 25.03.1999 das Prädikat „Staatlich anerkannte Heilquelle“ für die Antonius-Quelle der Stadt Bad Blankenburg. Aus der „Antonius-Quelle“ sprudelt ein Natrium-Calzium-Chlor-Wasser. Es kann als Trinkkur aber auch als Badekur oder Inhalation angewendet werden. Das Heilwasser unterstützt die Regeneration von chronischen Entzündungen des Magens, des Zwölffingerdarms, funktioneller Darmerkrankungen, Kreislaufschwankungen und beugt Osteoporose vor.

Der Lebensmitteltechniker, der die Quelle analysierte, schlägt folgende Dosierung und Art der Anwendung vor:

- die Tagesgesamttrinkmenge des Heilwassers in drei Portionen jeweils
  vor den Hauptmahlzeiten trinken
- das Heilwasser bei empfindlichen Patienten anwärmen
- bei Calziummangel sollte die tägliche Trinkmenge 2,5 Liter betragen
- eine Überdosierung kann nicht erfolgen, Nebenwirkungen und besondere Auswirkungen sind nicht bekannt

Der Pavillon befindet sich im Kurpark in der Nähe der hölzernen Schwarzabrücke am Fußgängerübergang.


Kurpark

 

Der Bad Blankenburger Kurpark erstreckt sich beiderseits der Schwarza von der Stadthalle bis fast zum Chrysopras-Wehr, wo das Schwarzatal beginnt. Über 3 Brücken sind die Promenadenwege miteinander verbunden. Die bunte Blumenvielfalt und die lieblichen Düfte am Wegesrand laden zu einem entspannenden Spaziergang ein.

Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts befanden sich hier mit der Kaltwasserheilanstalt die Wurzeln des Kurbetriebes. In den Siebziger Jahren wurde der Rosenbrunnen erbaut und die Parkanlage erweitert. Im Sommer beobachten Einheimische und Gäste das herrliche Wasserspiel am Rosenbrunnen.

Das Badewäldchen liegt rechts der Schwarza. Dort findet man das Freibad sowie den Heilquellen-Pavillon mit der Antonius-Quelle und der Tretbecken-Anlage.

Friedrich Fröbel veranstaltete hier Kindergartenfeste. Im Sommer erklingen Kurkonzerte und erwecken den Kurpark zum leben.

 


Ansichten von Bad Blankenburg